Acht Stadtmodelle im Mittelpunkt

Außenansicht des Stadtmuseums Münster
Außenansicht des Stadtmuseums Münster.

Im Zentrum stehen acht Modelle der Stadt Münster, sie zeigen die Veränderungen der Stadt in den vergangenen 1.200 Jahren.  Insgesamt wird auf 2 Etagen die Geschichte der Stadt in chronologischer Reihenfolge dargestellt.

Mein Besuch erfolgte ziemlich spontan – während eines Spaziergangs durch die Innenstadt Münsters entdeckten wir das Museum. Es beschäftigt sich mit der Stadtgeschichte von der ersten Erwähnung Münsters 793 bis ins 20. Jahrhundert. Sie wird anhand acht verschiedener Stadtmodelle aufgebaut und dargestellt. Dabei wurden größere Einschnitte in der Stadtgeschichte gewählt. Das erste zeigt Münster um ca. 900, im Anschluss wurden 1533, 1661, 1678, 1839, 1903, 1934 und 1945 gewählt.

Dabei musste für die Zeit des Mittelalters aufgrund einer schwierigen Quellenlage und weniger überlieferter Objekte hier auf großformatige Bilder und Rekonstruktionen zurückgegriffen werden.  Trotzdem wurde Wert auf eine dreidimensionale Präsentation gelegt und bewusst nicht ausschließlich Dokumente gezeigt. Auch wurden verschiedene Themen farblich unterlegt, um sie voneinander abzugrenzen und auch einen lebendigen Eindruck zu vermitteln. Im Haus wird Wert darauf gelegt, Besucherinnen und Besuchern darzulegen, an welchen Stellen es sich um Rekonstruktionen und wo um Forschungsergebnisse handelt. Das ist – wie ich finde – ein wichtiger Aspekt der Darstellung.

Auch werden bestimmte Abschnitte der Stadtgeschichte – wie beispielsweise die Zeit der 1920er Jahre – recht kurz dargestellt. Dies könnte mit der Quellenlage zu tun haben. Und natürlich muss ein Museum ständig die Platzfrage stellen. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sich hier auf einen recht kleinen Bereich beschränkt wurde.

Es sind immer mal wieder einzelne Stationen zum Mitmachen in der Dauerausstellung untergebracht, wenngleich sie vergleichsweise selten sind. Hier könnte das Museum noch ein wenig aufholen und Besucherinnen und Besucher aktiver einbinden.

Darüber hinaus ist es leider nicht erlaubt, Fotos in der Ausstellung zu machen, so dass es schwierig ist, Eindrück zu teilen. Insgesamt war es aber ein interessanter Besuch, durch die großen Objekte und die abwechslungsreiche Darstellung war es ein kurzweiliger Besuch.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.